Ach ja: Der Hike war übrigens super. Die dunklen Wolken, die Herbstfarben der Bäume und die roten Felsen waren eine paradiesische Kulisse und wieder mal ein Traum für den Hobbyfotografen.
Freitag, 5. Oktober 2007
Escalante River Hike
Erdkunde
Etwas Geologie muss sein. Speziell wenn man sich hier in Utah rumtreibt, wo es ja von National Parks und National Monuments nur so wimmelt.
Man muss sich die Anordnung der National Parks in etwa so vorstellen: Am höchsten liegt das Capital Reef und die Canyonlands. Deren tiefste Punkte sind in etwas so hoch wie die höchsten Punkte des Zion National Parks. Dessen tiefster Punkt liegt wiederum so hoch wie der höchste Punkt des Grand Canyon.
Wenn man sich das nun bildlich vorstellt, sieht das Ganze so aus wie eine Treppe mit 3 Stufen. Deswegen nennt man das ganze Gebiet auch Grand Staircase.
Und weil das Gebiet um Escalante so groß ist und alle diese Stufen mit einschließt, heißt es mit vollem Namen Grand Staircase Escalante National Monument.
Escalante
Im relativ unbekannten Escalante National Monument waren wir nun schon zum 3. Mal. Man kann also sicherlich sagen, dass dies eine unserer Lieblingsgegenden ist. Und wir hatten wieder das Glück auf dem kleinen (nur 16 Stellplätze), aber sehr feinen Campingplatz Calf Creek einen der letzten beiden freien Plätze zu bekommen. Auch hier sind wir nun schon zum 3. Mal und ja, auch dieser Campingplatz ist einer unserer Favorits.
Man sagt auch, dass es hier vom Calf Creek Campground den klarsten Sternenhimmel in ganz Amerika sieht. Das können wir zwar nicht bezeugen (weil wir ja noch nicht überall in Amerika waren), aber dass der Sternenhimmel von diesem Campground aus sensationell ist, dass ist Tatsache! Vor lauter Sternen sieht man oft nicht mal mehr die wenigen noch bekannten Sternbilder. Unglaublich!
Donnerstag, 4. Oktober 2007
Die Narrows
Mittwoch, 3. Oktober 2007
Zion National Park
Montag, 1. Oktober 2007
Valley of Fire
Vom toten Tal fuhren wir ins Tal des Feuers. Hier sieht es wirklich so aus, als hätte jemand einen Farbkasten über die Felsen geschüttet. Immer wieder ein Highlight.
Doch dieses Mal hatten wir kein Glück mit dem Campingplatz (das gute Wetter hatte die Amerikaner übers Wochenende ins Valley gelockt). Da es im Umfeld von 50 km keinen alternativen Campground gibt, verbrachten wir die Nacht in einem Gebiet, in welchem wildes Campen erlaubt ist. Wir bauten unser Zelt auf dem freien Feld auf und sammelten Steine für eine kleine Feuerstelle, um unsere Würstchen zu braten. Das Bier war ja dank unserer Riesenkühlbox eh gut gekühlt… Am nächsten Morgen fuhren wir zurück zum offiziellen Campground und siehe da, die ganzen Wochenendausflügler waren weg. Wir suchten uns ein nettes Plätzchen und dann genossen wir die lang ersehnte Dusche und den anschliessenden faulen Nachmittag auf dem (Luxus-)Campingplatz (mit Sonnendach) ausgiebig.

